Berichte und Fotos:

Bilder vom Filmabend im Pfarrsaal

"Zeit, die mir noch bleibt" Ein Film von Heidi und Bernd Umbreit

 

Als Abschluss-Veranstaltung nach fast zweieinhalb Wochen zeigte der Hospiz-Verein am Donnerstag, 26. Oktober, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal der kath. Kirchengemeinde St. Georg

in Bad Pyrmont, die Dokumentation „Zeit, die mir noch bleibt“ - ein Film von Heidi und Bernd Umbreit. Im Anschluß gabs zum Ausklang der Aktionswochen Getränke und Knabbereien.

Bilder vom Nachmittag im Quäkerhaus

„ENTE, TOD UND TULPE“ heißt das Theaterstück für Menschen ab 6 Jahren, zu das der Hospiz-Verein am Samstag, 21. Oktober, ab 15 Uhr in das Quäkerhaus in Bad Pyrmont eingeladen hatte. Einen Presseartikel über den Nachmittag finden Sie auch hier.

Bilder von: "Kino und Hospiz"

Am 11. und am 18. Oktober 2017, wurde im Rahmen der Hospiz Wochen jeweils ein Film im Kino Kronen-Lichtspiele in Bad Pyrmont gezeigt. Das Drama/Dramedy „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“. Und die Tragikkomödie/Filmbiografie von „Heute bin ich blond“.

Bilder vom Abend mit Gerold Eppler

 

Die 5. Veranstaltung im Rahmen der Hospiz Wochen 2017 war ein Vortragsabend: „Bestattungskultur im Wandel“ mit Gerold Eppler, am Montag, 16. Oktober,

um 19 Uhr im Pfarrsaal der kath. Kirchengemeinde St. Georg stattfand.

 

In seinem Vortrag beschrieb Gerold Eppler (Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e. V. ) nicht nur die Veränderungen, er skizzierte in einem historischen Rückblick auch deren Ursachen. Einen Presseartikel über den Abend finden Sie hier.

Bilder vom Konzertnachmittag mit Rainer Galota: „Klänge, die die Seele berühren“

 

Am Sonntag, 15. Oktober, hieß es „Klänge, die die Seele berühren“. In den Räumen des Hospiz-Vereins, Lortzingstraße 22, fand ein Konzert mit Rainer Galota statt. Auf und mit seinen Hangs, Sansulas und Koto verzauberte er die Zuhörer, erzeugt sphärische und entspannende Klänge. Umrahmt wurde sein Programm von kurzen Texten/Gedanken/Geschichten, die zum Nachspüren einluden. Zur Einstimmung gabs lecker Kaffee und Kuchen.

Bilder vom Benefizkonzert

"Deutsche Jazzhilfe"

 

in der Spelunke bei Otto Dohse am 13.10.2017 

 

Am Freitag, 13. Oktober, fand ab 20 Uhr ein Benefizkonzert in Kooperation mit der „Deutschen Jazzhilfe“ bei Otto Dohse in der Spelunke (Schlossstraße 7) statt. Der Name war Programm: Unter der Bandbezeichnung „Deutsche Jazzhilfe“ haben sich gestandene Veteranen der regionalen Jazzszene zusammengefunden mit dem Ziel, für wohltätige Zwecke zu spielen. Klaus Gündel (bs), Ernst-Wilhelm Luthe (dr, fl), Dirk Franke (sax) und Thomas Schierschke (p) präsentierten Jazz-Stücke, an die sie sich als Jugendliche nicht herangetraut hätten. Gespielt werden fast vergessene Jazz-Highlights weit abseits von Dixieland-Frühschoppen und Standard-Jazz: u.a. Kompositionen von Pat Metheny, Weather Report, Keith Jarrett und den Yellow Jackets. 

Bilder vom Hospiz-Frühstück XXL am 8.10.2017 in der Pyrmonter Wandelhalle

mit der Clownin Sabine Kemmann

 

Das Hospiz-Frühstück war der Auftakt zu den Aktionstagen 2017. Das gemeinsame Frühstück stand im Mittelpunkt des Vormittages. Genießen, erzählen, lachen und  Sabine Kemmann lauschen. Die Klinikclownin und Geschichtenerzählerin hat die Gäste so ganz nebenbei unterhalten... 

„Mein Wille geschehe“

Patientenverfügung und Vorsorge für das Lebensende Dr. Michael Coors vom Zentrum für Gesundheitsethik referierte auf Einladung des Hospiz-Vereins vor einem vollen Saal am Mittwoch, den 26.4.2017 um 19 Uhr im Gemeindesaal St. Georg

Dr. Coors

Das Thema geht alle an; für jeden Menschen ist es wichtig, sich Gedanken über seine Wünsche und Bedürfnisse in extremen Krankheitssituationen und am Ende des Lebens zu machen. Mindestens ebenso wichtig ist es, seine Vorstellungen mit jemandem zu besprechen, jemanden zu benennen, der sich im Bedarfsfall dafür einsetzt, dass dieser Wille auch Grundlage der wichtigen Entscheidungen ist.

 

Dies war die zentrale Botschaft, die Dr. Michael Coors dem interessierten Publikum vermittelte: die Patientenverfügung ist ein wichtiges Instrument, seine Vorstellungen darzulegen, aber dies kann auch ebenso in ausführlichen Gesprächen mit Vertrauten, Familienangehörigen geschehen, ohne es schriftlich zu fixieren….wichtig ist es, einen Bevollmächtigen oder einen Betreuer zu benennen, der den Auftrag hat, die Wünsche des Betroffenen durchzusetzen, wenn er es selbst nicht mehr kann.

 

Herr Dr. Coors stellte deutlich heraus, dass jegliche medizinische Behandlung nur erfolgen kann, wenn der Arzt sie für angezeigt hält und der Patient einwilligt, insofern geht es beim Nachdenken über dieses Thema darum, sich klar zu machen, wie der eigene Wille für zukünftige Situationen sein wird, und dies so konkret wie möglich.

 

Eine Patentenverfügung kann erstellt werden von jedem urteilsfähigen Erwachsenen und bezieht sich immer auf zukünftige Situationen, denn die aktuelle kann ja direkt von dem Betroffenen geregelt werden. Bei der Verfügung geht es immer um die Einwilligung oder Ablehnung bestimmter ärztlicher und pflegerischer Maßnahmen, sie muss schriftlich erstellt werden, muss aber nicht aktualisiert (neue Unterschrift) und nicht notariell beglaubigt werden.

Vortag Dr. Coors

Der Referent empfahl, sich bzgl. der medizinischen Fragen ausführlich von einem Arzt beraten zu lassen, um alle Facetten des Problems zu betrachten und dann die PV so detailliert wie möglich zu verfassen. Und er regte an, sie dann zu aktualisieren, wenn sich die gesundheitliche Situation ändert.

 

Kommt es zu der Situation, dass die PV zum Tragen kommt, weil der Betroffene seine Wünsche nicht mehr ausdrücken kann, so prüft der zuständige Arzt, ob die Formulierung in der PV auf die aktuelle Situation bezogen werden kann oder Anhaltspunkte dafür bietet, wie der mutmaßliche Wille des Patienten lautet. Hierbei kommt dem Bevollmächtigten/Betreuer die Rolle zu, die Interessen des Patienten zu vertreten. Bei dieser Diskussion sollen zudem Angehörige hinzugezogen werden.

 

Liegt weder eine PV vor noch ist der mutmaßliche Wille des Patienten zu ermitteln, wird der Arzt handeln / behandeln müssen, und das kann dann auch konträr zu dem Wunsch des Patienten erfolgen. Aus diesem Grund plädierte Dr. Coors sehr deutlich für eine fundierte Vorsorge.

 

Mögliche Vordrucke sind im Buchhandel oder auch beim Gesundheitsministerium oder den Kirchen erhältlich, ausführliche Informationen bietet auch der Hospiz-Verein Bad Pyrmont e.V.

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