Berichte und Fotos:

Am Entdeckertag, am 08. September 2019, hat die m&i-Fachklinik Bad Pyrmont für den Hospiz-Verein gesammelt.

 

Der kaufmännische Direktor Herr Peter Middel übergab Frau Jutta Jess eine Spende von 200€. Jede Spende hilft!

 

Der Hospiz-Verein bedankt sich bei den Spender*innen.

Am Sonntag den 01. September 2019 fand im Kurpark das traditionelle Lichterfest statt.

 

Wir haben an dem Abend mit acht Vereinsmitgliedern und Helfern auf der Kurdirektor Wiese Menschen ermutigt, ihre eigenen Lichtinszenierungen zu gestalten. Das hat zu vielen intensiven Gespräche und auch dem Gedenken an verstorbene Zugehörige geführt. Es waren sehr erfüllende Stunden, zumal wir beobachten konnten, wie sich die Wiese langsam mit persönlichen Bildern aus Kerzen füllte. Etwa 1400 Kerzen wurden aufgestellt.

 

Das Licht dieser Kerzen erwärmte Herzen – trotz des Themas Tod und Sterben.

Neue Sterbebegleiter/innen ausgebildet

Der Hospiz-Verein Bad Pyrmont begrüßt zehn neue ehrenamtliche Sterbebegleiterinnen!

 

Im Bild sehen Sie von links: Regina Hellwege (Koordinatorin), Beatrix König, Nicole Ludorff, Christa Nolle, Sandra Mundhenk, Ulrike Vogelsang, Annemarie Günther, Christel Boldt. In der vorderen Reihe: Gabriela Henneking, Brigitta Gottwald, Antje Remmler-Nostadt, Jutta Jess (Koordinatorin), Annette Kleine-Gödde (1. Vorsitzende des Hospiz-Vereins). Es fehlt Sigrid Balthasar.

10 Sterbebegleiterinnen absolvieren Vorbereitungskurs am 12.7.2019

 

Nach 18 theoretischen Einheiten und mindestens einer praktischen Sterbebegleitung fand am 12. Juli die Abschlussfahrt und die Übergabe der Zertifikate des Vorbereitungskurses 2019 statt.

 

Geplant war eine Fahrt mit Führung in den FriedWald Kalletal. Aufgrund von Unwetterwarnungen musste innerhalb kurzer Zeit ein anderes Ausflugsziel gefunden werden. Auf Anregung des Busunternehmers Jörg Brinn, sind die Absolventinnen des Kurses mit einigen Ehrenamtlichen und Mitgliedern des Vorstandes zum Bestattungshaus Radermacher in Sabbenhausen gefahren.

 

Anschließend wurde das koptisch-orthodoxe Kloster in Höxter-Brenkhausen besucht. Obwohl der Kontakt erst zwei Stunden vorher angekündigt wurde, war der Kaffeetisch bereits gedeckt. Den Kuchen hat der Hospiz-Verein mitgebracht.

 

Die Reisegruppe wurde herzlich begrüßt. Der Vertreter des Bischofs Damian hat die Gruppe mit großer Freude durch das ehemalige Benediktinerinnen Kloster geführt. Die einstige Klosterruine wurde denkmalgerecht renoviert und ist nun ein beliebtes und empfehlenswertes Ausflugsziel.

 

Die Zertifikate erhielten die 10 Teilnehmerinnen nach einem gemeinsamen Abendbrot in der Sennhütte. Der Nachmittag war trotz Unwetterwarnung und Regen ein gelungener Kursabschluss.

Nachruf

Bilder vom Vortrag mit Annelie Keil am 18.6.2019 über das Sterben und Abschied nehmen

Der Vortragsabend mit Fr. Dr. Keil am 18.6.2019 im vollbesetzen Quäkerhaus war ein Abend für die Seele. Die Veranstaltung fand im Zusammenhang des 25 jährigen  Jubiläums des Hospiz-Vereins statt.

 

Es „regnete“ von Fr. Dr. Keil  förmlich Impulse und Gedankenanstöße über das Leben und Sterben, die unterbrochen wurden durch einen sympathischen und teilweise schwarzen Humor, sodass die ZuhörerInnen nicht erdrückt wurden durch die Schwere des Themas. Lachen und Weinen liegen auch  im Leben eng bei einander und so sind viele Besucher sehr berührt nach Hause gegangen.

Ausflug zu den Räumen der Stille

 

Der Hospiz-Verein Bad Pyrmont hat anlässlich seines 25-jährigen Bestehens im Mai 2019 die Räume der Stille auf dem Stadtfriedhof in Hannover besucht.

 

Bei herrlichem Sonnenschein haben sich 20 Personen auf den Weg zum Stadtfriedhof nach Hannover-Ricklingen aufgemacht. Dort wurden sie von dem Theologen und Vorsitzende des Landesstützpunktes Hospizarbeit und Palliativversorgung in Niedersachsen e.V., Herrn Domdey, in Empfang genommen. Herr Domdey erzählte, dass der Ricklinger Friedhof 54 Hektar groß ist.

 

Bereits 1908 wurde der Friedhof angelegt. Es war den Gestaltern des Friedhofes wichtig, geometrische und parkähnliche Elemente miteinander zu verbinden. Die grün-umsäumten, beeindruckenden Alleen prägen den Charakter des Friedhofes. Die Gräber wurden in kleine, abgeschlossene Parzellen eingeteilt. Diese sind mit Birken, Akazien, Zaunrosen, Heckenkirschen und ähnliches bepflanzt, um eine freundliche Atmosphäre zu schaffen.

 

Einmalig in Deutschland sind jedoch die „fünf Räume der Stille“, die um einen Andachtsraum angelegt sind. In diesen offenen Räumen sind die unterschiedlichen Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross sorgfältig und symbolträchtig gestaltet worden. 

 

Herr Domdey hat den Tag mit seinen Erklärungen und Gedichten bereichert. Dankbar und zufrieden sind alle Beteiligten gegen 18.30 Uhr wieder in Bad Pyrmont eingetroffen.

 

Haben Sie Lust auf einen Besuch bekommen?

Dann finden Sie den Stadtfriedhof in der Göttinger Chaussee 250 in 30459 Hannover.

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