Bilder und Eindrücke vom Stand des Hospiz-Vereins

am 3. Advent auf dem auf dem Weihnachtsmarkt in Lügde

Ehrenamtstag in Lügde

 

am 21.6.2013

 

Ehrenamtliche Arbeit muss auch ab und zu belohnt werden, und so hat der Hospiz-Verein seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern mit einem Ausflug in unsere Nachbarstadt Lügde „Danke“ gesagt für vielfältiges verlässliches Engagement.

 

Der Nachmittag begann mit Sonnenschein und Wind im Emmerauenpark bei einer Tasse Kaffee und Kuchen. In Gruppen haben wir an den Tischen geklönt, bis uns Herrn Stumpe zu einem Spaziergang durch das alte Bauernstädtchen abholte. Während der Führung hörten wir mittelalterliche Weisen, die Frau Wosnitza auf historischen Instrumenten spielte.

 

In der Kilianskirche endete die Führung; dort gab uns Herr Stumpe Erläuterungen zur Kirche und wir konnten die Akustik durch die Musik von Frau Wosnitza erleben.

 

Mit einem gemütlichen Beisammensein und gutem Essen im Museums-Cafe in Lügde haben wir den Tag ausklingen lassen.

Herr Stumpe berichtet aus der Geschichte Lügdes
Frau Wosnitza spielt auf dem Dudelsack
In der Kilianskirche hörten wir sowohl historisches als auch Musik auf alten Instrumenten

Lügder Tag des Ehrenamtes

 

Die Stadt Lügde hat uns zu einer Feierstunde eingeladen. Wir wurden geehrt.

 

„Wir sind keine Exoten. Wir stehen mitten im Leben. Und unsere ehrenamtliche Arbeit bedeutet für uns auch ein Gewinn an Lebensqualität.“ Mit diesem Satz beendete Annette Kleine-Gödde, die 1. Vorsitzende des Hospiz-Vereins Bad Pyrmont, am 23. April 2013 die Reihe der Vorträge zum Lügder Tag des Ehrenamtes 2013.

 

Ihr Verein und deren Mitglieder standen im Mittelpunkt der Feierstunde zum Lügder Tag des Ehrenamtes 2013. Mit ihren sehr bewegenden Vorträgen gaben sie uns einen Einblick in ihre oft sicher sehr schwere, ehrenamtliche Tätigkeit.

 

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Organspende – Hilfe zwischen Angst und Hoffnung

Vortrag von Prof. Dr. Fred Salomon, Chefarzt für Anästhesie und Intensivmedizin, Transplantationsbeauftragter am Klinikum Lemgo, Theologe und Medizinethiker am 17.4.2013

Als Einstieg in das Thema informierte Herr Prof. Salomon ausführlich über die historische Entwicklung, die Forschungsstadien und die heutige Praxis der Organentnahme und Transplantationen.

 

Mit Fallbeispielen aus seiner Praxis erläuterte er das komplexe Thema sowohl aus Sicht des Spenders und der Angehörigen mit allen Facetten zwischen Offenheit und Zweifeln als auch aus Sicht der betroffenen Erkrankten, die lange auf ein Organ warten und oftmals nach der Organtransplantation wieder neue Lebenszeit und Lebensqualität gewonnen haben.

 

Er zeigte den Ablauf einer Organentnahme und einer Transplantation auf und sprach sowohl die positiven Aspekte als auch kritische Bereiche an. Insbesondere erläuterte er ausführlich die Kriterien des Hirntodes, der Voraussetzung für eine Organspende.

 

Er berichtete von aktuellen Diskussionen zu der Frage, wie sich Organspendeausweis und Patientenverfügung zueinander verhalten. Deutlich wurde dabei, dass die Situationen, in denen eine Organspende zum Tragen kommt, sehr eingeschränkt sind. Nach seiner Darstellung sind die Vorlage sowohl von Patientenverfügung als auch Organspendeausweis kein Widerspruch, da sie für sehr unterschiedliche Lebens- und Sterbesituationen gelten.

 

Es zeigte sich in den Schilderungen die große Verantwortung, die alle Beteiligte in dieser elementaren Lebenssituation tragen.

 

Als Medizinethiker blieb Prof. Salomon nicht bei Schilderung der Fakten, sondern ging auch auf ethische und moralische Aspekte des Themas ein.

 

Deutlich wurde an dem Abend, dass noch viele Fragen zum Thema in dieser Einstiegsveranstaltung unbeantwortet blieben, zur Ergänzung werden sich die Aktiven des Vereins weiter mit dem Themenkomplex auseinandersetzen.

 

Darüber hinaus organisiert der Hospiz-Verein für den Herbst eine Podiumsdiskussion zum Thema „Organspende“. Neben Prof. Salomon werden auf dem Podium Menschen sitzen, die sehr unterschiedlich mit dem Thema befasst sind und darüber miteinander diskutieren werden.

Bilder der Aktionswoche zum Tag der Kinderhospizarbeit

vom 4.2.2013 bis 10.2.2013

Das Banner am KOMM fordert alle Pyrmonter auf, das grüne Band zu tragen
Alle freuen sich über den gelungenen Gottesdienst Kirsten Höfer erläutert das Grundprinzip der Kinderhospizarbeit
Uta Heißmeyer, Kirsten Höfer und Louis im intensiven Gespräch
Die Kinderkommunionsgruppe tanzt den Löwentanz
Puppe Mischa berichtet dem Krokodil vom grünen Band und seiner Erkrankung
Alle freuen sich über den gelungenen Gottesdienst

Resümee: Aktionswoche Kinderhospizarbeit

Die Aktionswoche des Hospiz-Vereins Bad Pyrmont, mit der auf die Kinderhospizarbeit aufmerksam gemacht werden sollte, ist vorbei, und das Resumee ist ganz eindeutig:

 

Jetzt wissen viele Menschen in Bad Pyrmont und dem gesamten Landkreis, was unter ambulanter Kinderhospizarbeit zu verstehen ist...

 

Es gab eine sehr positive Resonanz auf die verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen:

 

  • Wir haben über 2500 grüne Bänder verteilt, mit denen viele Menschen in der Umgebung herumgefahren sind, sowohl Firmen als auch Einzelpersonen haben sich beteiligt, es gab immer wieder Nachfragen, und wir hätten noch viel mehr Bänder verteilen können.

  • Sechs Bäckereien haben in verschiedenen Filialen an der Brotverkaufsaktion teilgenommen, haben in ihren Läden deutlich auf die Aktion hingewiesen, haben Sparschweine zu unseren Gunsten aufgestellt.

  • Die Apotheken in Bad Pyrmont haben geworben und mit Sparschweinen für uns gesammelt.

  • Die Presse hat sehr aktiv und positiv von den verschiedenen Aktionen berichtet und so dazu beigetragen, dass sich immer mehr Menschen angesprochen fühlten.
  • Beim Hospizfrühstück mit über 25 Interessierten informierte Klaus Pape über die ambulante Kinderhospizarbeit.
  • Zu der Veranstaltung „und wer fragt uns, die Rolle der Geschwister lebensverkürzt erkrankter Kinder“ kamen über 80 Personen und hörten zu, als Kirsten Höfer vom Kinderhospiz Löwenherz die Grundsätze der ambulanten Kinderhospizarbeit erläuterte, anschließend aber besonders, als Louis im Dialog mit Uta Heißmeyer von seinem Erleben als Bruder einer lebensverkürzt erkrankten Schwester berichtete. Alle gingen tief beeindruckt und sehr nachdenklich nach Hause.

  • Beim ökumenischen Gottesdienst am Kinderhospiztag war die Kirche voll, alle nahmen intensiv teil, neben den Kinderhospizbegleitern wurde der Gottesdienst aktiv von der Kommunionsgruppe der katholischen Kirchengemeinde und Frau Schoon von der Theater Company mitgestaltet, gehalten wurde der Gottesdienst von Pfarrer Neumann und Pastorin Burkhardt, die musikalische Begleitung übernahmen Herbert Grondmann und Annelie Runte

  • Beim anschließenden Imbiss im Gemeindehaus der katholischen Gemeinde reichte sowohl der Platz als auch die Suppe, die die Männerkochgruppe der ev. St. Johannisgemeinde, Holzhausen gestiftet hatte, so gerade.

 

Alle Aktiven des Hospiz-Vereins waren an der Gestaltung der Woche beteiligt, verteilten Bänder und Plakate, rückten Stühle und bewirteten die Gäste, standen aber insbesondere zu Informationsgesprächen zur Verfügung und unterstützten so die Koordinatorinnen, von denen die Initiative zu dieser Woche ausgegangen war, und die Kinderhospizgruppe.

 

Es wurde wieder einmal deutlich, dass alle Aktiven des Hospiz-Vereins gegenseitig füreinander einstehen und die Hospizarbeit mit all ihren Facetten ein gemeinsames Anliegen ist.

 

Unser Dank gilt an dieser Stelle allen, die zum Gelingen der Woche beigetragen haben.

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