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Regina Stelter, Regina Hellwege und Jutta Jess

Spendenübergabe vom DAK Hagen - eine tolle Aktion!

Der DRK-Ortsverein Hagen hatte zum Ende des Jahres (11.12.2019) die Mitglieder zu einem gemütlichen Kaffeetrinken eingeladen.

 

Dabei übergab die erste Vorsitzende Brunhilde Müller 800 Euro an Nicole Lödige, stellv. Vorsitzendes des Hospiz-Vereins Bad Pyrmont.

 

Nicole Lödige hatte zuvor von der vielfältigen Arbeit des Vereins erzählt und besonders das neue Projekt "Kindertrauer-Gruppe" vorgestellt.

 

Die DRK-Mitglieder sammelt spontan noch vor Ort, um die Spende von anfangs 500 Euro aufzustocken.

Abschluss des Jubiläumsjahres zum 25jährigen Bestehen des Hospiz-Vereins

 

Nach den sehr unterschiedlichen Veranstaltungen im Laufe des Jahres fand das Jubiläumsjahr mit einem sehr stimmungsvollen ökumenischen Gottesdienst am Gründungstag und einem Festvortrag mit anschließendem Empfang seinen sehr schönen Abschluss.

Der sehr gut besuchte Gottesdienst in der Christuskirche stand unter dem Motto „Ihr seid das Licht der Welt“, in ihm wurden das Thema „Licht“ und die Ehrenamtlichen des Vereins in den Mittelpunkt gestellt.

 

Begonnen mit einer sehr anrührenden Geschichte zur Strahlkraft des Lichts bezogen sich alle Elemente des Gottesdienstes auf das Thema, so die Lesungen und auch die Predigt von Bettina Burkhardt, die das Motto aufgriff und den Bezug zu den Ehrenamtlichen herstellte.

 

Einzelne Ehrenamtliche des Vereins berichteten von ihren „lichten Momenten“ und forderten anschließend die Gottesdienstbesucher auf, sich eigene lichte Momente vor Augen zu führen, während für jeden Besucher eine Kerze entzündet wurde.

Ein zentraler Teil des Gottesdienstes waren die Segnungen der Aktiven des Vereins, die Pastoren Burkhardt und Linnenbrink sprachen jedem einen eigenen Segensspruch zu und stärkten ihn somit für die weitere Arbeit für die Hospizidee.

 

Es war eine sehr feierliche Atmosphäre in der schönen Christuskirche, unterstützt vom Ensemble Cantabile unter der Leitung von Michael Mattes und Ehrenamtlichen des Vereins.

Als letzten Teil der Feierlichkeiten fand am folgenden Tag der Festvortrag von Prof. Dr. Winfried Hardinghaus statt, Vorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes. Er sprach zum Thema „Autonomie versus Fürsorge? Suizidbeihilfe aus hospizlich-palliatver Sicht“.
Dabei berichtete er sowohl von dem Stand der aktuellen Diskussion zu einer zu erwartenden neuen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts als auch von eigenen Erfahrungen auf der Palliativstation mit Menschen, die aufgrund extremer gesundheitlicher Situationen an die Grenzen des Erträglichen kommen und dann den Wunsch nach Beendigung des Leidens entwickeln.


Er stellte heraus, dass die Hospizarbeit und speziell die Palliativmedizin eine wichtige Rolle dabei spielt, dem Betroffenen medizinische Unterstützung durch Schmerzbehandlung, aber auch spirituelle Zuwendung und Fürsorge zukommen zu lassen und somit möglichst die Wünsche nach Ende des Leidens zu reduzieren.


Er betonte die Wichtigkeit des Ehrenamtes „ohne die ehrenamtliche Arbeit sind wir verloren“ und stellte den Bezug zum hiesigen Verein mit den vielfältigen Aktivitäten zum Thema her.

Er plädierte an die Zuhörer dafür, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, sich zu informieren, seine Vorsorgeformalitäten zu regeln, sich auf eine hospizliche Begleitung einzulassen und sich mit Menschen im eigenen Umfeld dazu auszutauschen.

 

Nach dem Vortrag folgte ein Empfang im katholischen Gemeindehaus mit Grußworten von Frau Leunig, Vertreterin des Landkreises und Herrn Steinmeyer für die Stadt Bad Pyrmont.

Anschließend gab die erste Vorsitzende einen Überblick über „25 Jahre Hospiz-Verein Bad Pyrmont – Meilensteine einer Erfolgsgeschichte“ und berichtete besonders zu den Anfängen, die sie selbst schon mit erlebt hatte, sowie von den verschiedenen Schritten, die den Verein zu dem gemacht haben, der er heute ist: ein sehr gut aufgestellter Verein mit einer großen Bandbreite an Angeboten, einer kompetenten Arbeit der Haupt- und Ehrenamtlichen und einer guten Vernetzung in der Stadt Bad Pyrmont und Umgebung.

Nach einem weiteren Grußworten von Bernhard Jess, Geschäftsführer des stationären Hospizes und einzelner Spendenübergaben hatte der Gründungsvater Heinz Gronewold das Schlusswort, er erinnerte an die Anfänge und spannte den Bogen zur aktuellen Situation.

 

Der Abend klang aus mit regem Gedankenaustausch, Rück- und Ausblicken, Plauderei und einem Umtrunk sowie einer netten Überraschung für Annette Kleine-Gödde, die von ihren Vorstandskolleginnen aus Anlass des eigenen Jubiläums, genau wie der Verein schon 25 Jahre in der Hospizarbeit in Bad Pyrmont tätig zu sein, ein sehr persönliches liebes Dankeschön und ein schönes Präsent erhielt.

 

Seit 25 Jahren Hospiz-Verein Bad Pyrmont: Dem Sterben ein Zuhause geben

 

Wie schnell doch die Zeit vergeht, wenn man gebraucht wird! So oder ähnlich empfinden es wohl viele Mitglieder des Hospiz-Vereins Bad Pyrmont, die nun auf das 25-jährige Vereins-Jubiläum zurückblicken. Denn der Hospiz-Verein Bad Pyrmont e.V. wurde am 21. November 1994 gegründet. „Ich kann es kaum glauben, der Hospiz-Verein Bad Pyrmont feiert sein 25jähriges Vereinsjubiläum. Sehr deutlich sind mir noch die Anfänge, ist mir die Vereinsgründung im November 1994 vor Augen. Viel hat sich in der Zeit getan, in der Hospizarbeit generell, aber auch in unserem Verein, und darauf wollen wir mit Dankbarkeit zurückblicken. Wir möchten allen danken, die es durch ihre Mitarbeit und ihre Unterstützung möglich gemacht haben, dass der Verein so erfolgreich arbeitet und dieses Jubiläum zusammen feiern“, sagt die Vorsitzende Annette Kleine-Gödde, die bereits seit 25 Jahren im Vorstand tätig ist.

 

Und natürlich wird bei so einem besonderen Anlass auch auf die vergangenen 25 Jahre zurückgeblickt – und über das Erreichte gesprochen. Denn der Pyrmonter Verein hat es geschafft, dass die Hospizarbeit mittlerweile auch im Leben der Menschen angekommen ist, heute weiß ein Großteil der Bevölkerung mit dem Begriff etwas anzufangen, Misstrauen und Hemmschwellen konnten abgebaut werden.

 

Im Pyrmonter Hospiz-Verein arbeiten Ehrenamtliche, Menschen, die sich, oft aufgrund eigener Erfahrungen, für die Aufgabe zur Verfügung stellen, in ihrer Freizeit tätig sind, jeder nach seinen eigenen Stärken an seinem Platz. „Wir arbeiten nach den Grundsätzen des christlichen Menschenbildes, lehnen von daher z.B. die aktive Sterbehilfe ab, wir arbeiten überkonfessionell, unsere Unterstützung ist kostenlos.

 

Unsere Arbeit hier am Ort hat sich natürlich in den Jahren verändert, wir haben heute eine stabile Vereinsstruktur, eine große Zahl an verlässlichen Menschen, die mitarbeiten und viele verschiedene Themen, mit denen wir uns befassen. Wir verstehen uns heute als ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst“, so Annette Kleine-Gödde.

Das Anliegen des Hospiz-Vereins Bad Pyrmont: 

  • ein Sterben zu Hause zu ermöglichen
  • im stationären Hospiz am Ort ergänzend ehrenamtliche Arbeit zu leisten
  • Sterbenden in Pflegeheimen und Krankenhäusern Begleitung anzubieten
  • lebensverkürzt erkrankte Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien im gesamten Landkreis Hameln-Pyrmont zu begleiten
  • ergänzend zu den ärztlichen und ambulanten pflegerischen Diensten Sterbende zu begleiten
  • uns für schmerzlindernde Maßnahmen einzusetzen
  • über palliative Versorgungsstrukturen zu informieren
  • die Sterbenden und ihre Angehörigen in der Sterbephase zu unterstützen
  • den Angehörigen in ihrer Trauer tröstende Nähe zu geben
  • für spezielle Fragen der Trauer von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung zu stehen
  • zur Vernetzung aller Hospiz- und Palliativangebote vor Ort beizutragen
  • im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit zur Enttabuisierung des Themas „Tod und Sterben“ beizutragen

Wer mehr über den Hospiz-Verein Bad Pyrmont erfahren möchte, kann jederzeit im Büro in der Lortzingstr. 22 in Bad Pyrmont, Telefon 05281-987716 anrufen.

Foto: Der Vorstand des Hospiz-Vereins und die drei Koordinatorinnen (von links): Jutta Jess, Regina Hellwege (beide Koordinatorinnen), Ilona Mack (Beisitzerin), Gert Klaus (Kassenwart), Makrina Kröger (Schriftführerin), Annette Kleine-Gödde (1. Vorsitzende), Nicole Lödige (2. Vorsitzende) und Regina Stelter (Koordinatorin). 

Am Entdeckertag, am 08. September 2019, hat die m&i-Fachklinik Bad Pyrmont für den Hospiz-Verein gesammelt.

 

Der kaufmännische Direktor Herr Peter Middel übergab Frau Jutta Jess eine Spende von 200€. Jede Spende hilft!

 

Der Hospiz-Verein bedankt sich bei den Spender*innen.

Am Sonntag den 01. September 2019 fand im Kurpark das traditionelle Lichterfest statt.

 

Wir haben an dem Abend mit acht Vereinsmitgliedern und Helfern auf der Kurdirektor Wiese Menschen ermutigt, ihre eigenen Lichtinszenierungen zu gestalten. Das hat zu vielen intensiven Gespräche und auch dem Gedenken an verstorbene Zugehörige geführt. Es waren sehr erfüllende Stunden, zumal wir beobachten konnten, wie sich die Wiese langsam mit persönlichen Bildern aus Kerzen füllte. Etwa 1400 Kerzen wurden aufgestellt.

 

Das Licht dieser Kerzen erwärmte Herzen – trotz des Themas Tod und Sterben.

Neue Sterbebegleiter/innen ausgebildet

Der Hospiz-Verein Bad Pyrmont begrüßt zehn neue ehrenamtliche Sterbebegleiterinnen!

 

Im Bild sehen Sie von links: Regina Hellwege (Koordinatorin), Beatrix König, Nicole Ludorff, Christa Nolle, Sandra Mundhenk, Ulrike Vogelsang, Annemarie Günther, Christel Boldt. In der vorderen Reihe: Gabriela Henneking, Brigitta Gottwald, Antje Remmler-Nostadt, Jutta Jess (Koordinatorin), Annette Kleine-Gödde (1. Vorsitzende des Hospiz-Vereins). Es fehlt Sigrid Balthasar.

10 Sterbebegleiterinnen absolvieren Vorbereitungskurs am 12.7.2019

 

Nach 18 theoretischen Einheiten und mindestens einer praktischen Sterbebegleitung fand am 12. Juli die Abschlussfahrt und die Übergabe der Zertifikate des Vorbereitungskurses 2019 statt.

 

Geplant war eine Fahrt mit Führung in den FriedWald Kalletal. Aufgrund von Unwetterwarnungen musste innerhalb kurzer Zeit ein anderes Ausflugsziel gefunden werden. Auf Anregung des Busunternehmers Jörg Brinn, sind die Absolventinnen des Kurses mit einigen Ehrenamtlichen und Mitgliedern des Vorstandes zum Bestattungshaus Radermacher in Sabbenhausen gefahren.

 

Anschließend wurde das koptisch-orthodoxe Kloster in Höxter-Brenkhausen besucht. Obwohl der Kontakt erst zwei Stunden vorher angekündigt wurde, war der Kaffeetisch bereits gedeckt. Den Kuchen hat der Hospiz-Verein mitgebracht.

 

Die Reisegruppe wurde herzlich begrüßt. Der Vertreter des Bischofs Damian hat die Gruppe mit großer Freude durch das ehemalige Benediktinerinnen Kloster geführt. Die einstige Klosterruine wurde denkmalgerecht renoviert und ist nun ein beliebtes und empfehlenswertes Ausflugsziel.

 

Die Zertifikate erhielten die 10 Teilnehmerinnen nach einem gemeinsamen Abendbrot in der Sennhütte. Der Nachmittag war trotz Unwetterwarnung und Regen ein gelungener Kursabschluss.

Nachruf

Bilder vom Vortrag mit Annelie Keil am 18.6.2019 über das Sterben und Abschied nehmen

Der Vortragsabend mit Fr. Dr. Keil am 18.6.2019 im vollbesetzen Quäkerhaus war ein Abend für die Seele. Die Veranstaltung fand im Zusammenhang des 25 jährigen  Jubiläums des Hospiz-Vereins statt.

 

Es „regnete“ von Fr. Dr. Keil  förmlich Impulse und Gedankenanstöße über das Leben und Sterben, die unterbrochen wurden durch einen sympathischen und teilweise schwarzen Humor, sodass die ZuhörerInnen nicht erdrückt wurden durch die Schwere des Themas. Lachen und Weinen liegen auch  im Leben eng bei einander und so sind viele Besucher sehr berührt nach Hause gegangen.

Ausflug zu den Räumen der Stille

 

Der Hospiz-Verein Bad Pyrmont hat anlässlich seines 25-jährigen Bestehens im Mai 2019 die Räume der Stille auf dem Stadtfriedhof in Hannover besucht.

 

Bei herrlichem Sonnenschein haben sich 20 Personen auf den Weg zum Stadtfriedhof nach Hannover-Ricklingen aufgemacht. Dort wurden sie von dem Theologen und Vorsitzende des Landesstützpunktes Hospizarbeit und Palliativversorgung in Niedersachsen e.V., Herrn Domdey, in Empfang genommen. Herr Domdey erzählte, dass der Ricklinger Friedhof 54 Hektar groß ist.

 

Bereits 1908 wurde der Friedhof angelegt. Es war den Gestaltern des Friedhofes wichtig, geometrische und parkähnliche Elemente miteinander zu verbinden. Die grün-umsäumten, beeindruckenden Alleen prägen den Charakter des Friedhofes. Die Gräber wurden in kleine, abgeschlossene Parzellen eingeteilt. Diese sind mit Birken, Akazien, Zaunrosen, Heckenkirschen und ähnliches bepflanzt, um eine freundliche Atmosphäre zu schaffen.

 

Einmalig in Deutschland sind jedoch die „fünf Räume der Stille“, die um einen Andachtsraum angelegt sind. In diesen offenen Räumen sind die unterschiedlichen Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross sorgfältig und symbolträchtig gestaltet worden. 

 

Herr Domdey hat den Tag mit seinen Erklärungen und Gedichten bereichert. Dankbar und zufrieden sind alle Beteiligten gegen 18.30 Uhr wieder in Bad Pyrmont eingetroffen.

 

Haben Sie Lust auf einen Besuch bekommen?

Dann finden Sie den Stadtfriedhof in der Göttinger Chaussee 250 in 30459 Hannover.

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