Kooperation stationäres Hospiz - Hospiz-Verein

 

Es hat seit der Eröffnung des stationären Hospizes im Jahre 2000 immer eine Kooperation zwischen der Einrichtung und dem Verein gegeben. Diese hat sich aber zunehmend darauf beschränkt, die Gäste, die von der häuslichen Betreuung in das stationäre Hospiz wechselten, weiterhin ehrenamtlich zu betreuen, wenn dies schon zuvor im häuslichen Bereich der Fall war.

 

Mit dem Trägerwechsel und der Beteiligung des Hospiz-Vereins an der Trägergesellschaft war für alle Beteiligte eindeutig der Wunsch verbunden, diese Kooperation auszubauen, sie nicht nur auf die Tätigkeit der einzelnen ehrenamtlichen Begleitung zu beschränken, sondern auch andere Aufgaben abzudecken.

 

  • Vom Hospiz wurde der Wunsch geäußert, eine feste Gruppe Ehrenamtlicher zu bilden, die regelmäßig nach einer festen Wochenplanung „Dienst“ im Hospiz ableisten, dabei sowohl organisatorische und hauswirtschaftliche Arbeit tun als auch bei Bedarf hospizliche Begleitung anbieten
  • Für den Verein war es wichtig, festzulegen, dass alle Ehrenamtlichen, die im Hospiz tätig sind, beim Hospiz- Verein geschult und nach Beginn der Arbeit auch strukturell angebunden werden, an Fortbildungen und Supervisionen des Vereins teilnehmen, ein Teil der Gesamtgruppe der Ehrenamtlichen bleiben
  • Gemeinsam wurde der Bedarf gesehen, die Öffentlichkeitsarbeit miteinander zu koordinieren, so dass neben individuellen Aktivitäten der jeweiligen Einrichtungen auch gemeinsame stattfinden und somit die Verbindung, das gemeinsame Anliegen auch nach außen deutlich wird

 

Die grundsätzlichen Aspekte der Kooperation wurden in einer ausführlichen Vereinbarung festgehalten, so auch die direkte Zusammenarbeit zwischen den Koordinatorinnen und der Hospizleitung.

 

So wurde es 2015 überlegt, und dann begann die praktische Zusammenarbeit:

 

Am 4. Januar 2016 haben wir auf die Neuerungen des stationären Hospizes angestoßen, auf die neue Trägerschaft, auf die Mitgesellschafterrolle des Hospiz-Vereins, auf die neu formulierte Kooperation zwischen Verein und Hospiz.

 

Wir waren gespannt, wie würde es werden? Wie für die Hauptamtlichen, wie für die neu Verantwortlichen? Würde das Hospiz weiter angenommen werden? Wir würde die Zusammenarbeit zwischen Hospiz und Ehrenamtlichen des Vereins gelingen?

 

Jetzt, mehr als Jahr später, sind wir alle sehr erleichtert, es hat sich vieles geklärt, vieles zum Guten gewendet. Viele Sorgen und Befürchtungen können wir zwar nicht zu den Akten legen, da es immer ein laufender Prozess bleibt, aber wir haben in dem zurückliegenden Jahr so viele positive Erfahrungen machen können, dass die Sorgen z.Z. gut in den Hintergrund treten konnten.

 

Im Hospiz selbst ist viel an den Veränderungen gearbeitet worden, die Mitarbeiterinnen, die den Wechsel mitgetragen haben, sind aktiv mit den Veränderungen umgegangen. Sie haben sich auf Neues eingestellt und konstruktiv mit dazu beigetragen, dass es gut umgesetzt wurde, dabei die positiven Erfahrungen der Zeit davor aber auch weiterhin gelten konnten.

Die Belegung hat sich sehr positiv entwickelt, das „neue“ Hospiz wird weiterhin gut angenommen, so dass sogar eine Ausweitung der Bettenzahl geplant ist.

 

Und nach längerem Warten hat sich die Standortfrage auch geklärt, im Herbst 2016 ist definitiv entschieden worden, dass der Hauptgesellschafter AGAPLESION das Gebäude kauft, das Hospiz dort verbleiben kann, aufgrund der neben dem Hospiz noch weiterhin geplanten Nutzung des Hauses allerdings innerhalb des Gebäudes umziehen wird. 

 

Und die Kooperation?

 

Wir haben zuvor viel darüber nachgedacht, wie unsere Rolle in Friedensthal sein kann, ob die Ehrenamtlichen sich auf eine neue Tätigkeit dort einlassen können. Von Beginn an war geplant, neben den Einzelbetreuungen von Gästen, die im stationären Hospiz die gleiche Begleitung durch den Verein erfahren können wie z.B. in Pflegeheimen oder im Krankenhaus, die feste Gruppe von Ehrenamtlichen zu bilden, die im Hospiz mitarbeiten, wie es von Beginn an der Wunsch der Hospizleitung war. Es sollte einem festen Wochenplan geben, mit regelmäßig wiederkehrenden Terminen für die einzelnen Ehrenamtlichen und mit den Tätigkeiten, die im Alltagsablauf des Hospizes anfallen. Dies können ergänzende Gespräche mit einzelnen Gästen, bestimmte Handreichungen für einen Gast sein, aber auch ggfl. hauswirtschaftliche Tätigkeiten, wenn gerade in dem Bereich ein Engpass besteht.

 

Im späten Frühjahr 2016 haben wir mit zwei Ehrenamtlichen einen „Probelauf“ gestartet, mit allen Beteiligten des Hospizes und des Vereins diese Einsätze reflektiert und aus diesen ersten Erfahrungen Rahmenvereinbarungen getroffen, die dann auf weitere Hospizhelfer angewandt werden konnten.

Und dann hat sich seit Herbst 2016 eine Gruppe Ehrenamtlicher gebildet, die nun seitdem regelmäßig im Hospiz tätig ist, z.Z. sind es acht Beteiligte. Es hat sich bereits gut eingespielt, offene Fragen werden zwischen Hospizleitung und Koordinatorinnen geklärt, es hat einen guten Anfang genommen.

 

Deutlich wurde die gute Kooperation schon auch bei den Abenden der offenen Tür in Friedensthal, als einige EA sich mit bei der Organisation beteiligten und zum Erfolg der Veranstaltungen beitrugen.

 

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